allanswers.org - German Amiga-FAQ (Haeufig gestellte Fragen) (Part 4 of 4)

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 German Amiga-FAQ (Haeufig gestellte Fragen) (Part 4 of 4)

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Posted-By: auto-faq 2.4
Archive-name: de-amiga-faq/part4
Last-modified: Dienstag, den 9. März 1996
Posting-Frequency: ever fourth week
Posting-Frequency: Alle vier Wochen


	    Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Amiga [4/4]
  	    ----------------------------------------------

Dies ist der vierte Teil der Amiga-FAQ. (FAQ = Frequently asked questions)
Die Liste ist in Ascii-Format, damit sie von jedem gelesen werden kann.
Sie ist auch in AmigaGuide-, Dvi- und html-Format (für WWW-Server) erhältlich
als Teil des Amiga-FAQ-Archivs. (Datei docs/misc/AmigaFAQg.lha auf dem Aminet)

Bitte beachten Sie das Folgende:

  - Änderungen der letzten zwei Wochen sind markiert.
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  - Ein Index ist am Ende dieses Teils. Wenn auch dies nicht
    weiterhilft: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail. Vielleicht kann
    ich eine Antwort in die FAQ aufnehmen.

  - Vorschläge, Beiträge, Kritik und Bierflaschen sind sehr
    willkommen. :-)

	    Ignaz Kellerer
	    Georg-Habel-Str. 11
      81241 München (Germany)
	    Tel. (+49) 089 / 885147

	    Internet: kellerer@informatik.tu-muenchen.de

==========================(Schnipp-Schnapp)===================================


  Disclaimer

  1 Hardware
    1 Was sind 68EC020, 68EC030 und 68LC040?
    2 Was ist ein mathematischer Coprozessor (FPU) ?
    3 Kann ich eine 3.5'-Festplatte im A1200 verwenden?

  2 Das Betriebssystem
    1 Kann ich eine andere als die eingebaute Kickstart benutzen?
    2 Die grafische Oberfläche des Amiga
      1 Was ist MUI?
      2 Iconsammlungen und Hintergründe
    3 Was entspricht unter AmigaDOS dem . (Aktuelles Directory)?
    4 Der Queue-Handler PIPE:
      1 Verwendung von PIPE: in einer AmigaShell
      2 Das Pipe-Kommando
      3 Das Pipe-Kommando in der AmigaShell
      4 Die _mchar-Variable
      5 Bekannte Probleme
    5 ARexx, die Programm-Steuerungs-Sprache

  3 Grafik
    1 Was heißt Chunky- und Planar-Display?
    2 Was ist Doublebuffering?
    3 Was für Monitore arbeiten am Amiga 1200 oder 4000?

  4 Programmierung
    1 Was ist die beste Dokumentation für Programmierer?
    2 Was ist CATS?
    3 Wo bekomme ich die Amiga-Include-Dateien?
    4 Wie werde ich Developer?
    5 Was für Compiler (und Assembler) gibt es?
    6 Warum funktioniert keine Esc-Sequenz?
    7 Kann ich AmigaBasic auf dem A1200 verwenden?
    8 Wie lokalisiere ich mein Programm?
    9 Wie erhält man einen Zeiger auf das Fenster einer Konsole?
    10 Was sind Pragmas?
    11 Mein Compiler/Linker vermißt Symbole.
    12 Wie erfahre ich, was für Funktionen es gibt?
    13 Der GNU C Compiler: Allgemeine Informationen und Installation
      1 Aktuelle Version
      2 Hardwareanforderungen
      3 Wer hat es gemacht?
      4 Wo finde ich die gcc-Quelltexte?
      5 Inline-Dateien
      6 Wie konvertiere ich die Amiga-Libraries für den gcc?
      7 Wie installiere ich den gcc?
      8 Kompilieren
      9 Wichtige Informationsquellen

  5 Anwendungen
    1 Text-Editoren
    2 Was für Textverarbeitungsprogramme gibt es?
    3 Desktop Publishing
    4 Was ist TeX und wo bekomme ich es?
    5 Gibt es PostScript-Interpreter auf dem Amiga?
    6 Font Konzepte
      1 Die Amiga Font Formate
      2 Wo gibt es Amiga Fonts
      3 Kommerzielle Font Hersteller
      4 Nicht-Lateinische Zeichensaetze auf dem Amiga
      5 Amiga Font Installation
      6 Amiga Font Utilities
      7 Das Erzeugen von Vektor-Fonts
      8 Probleme und moegliche Loesungen
    7 Wie bearbeite ich Nicht-Latin-Texte?
      1 Japanische Editoren und Anzeigeprogramme
      2 Chinesische Anzeigeprogramme

  6 Online sein mit dem Amiga

  7 Emulationen
    1 Kann ich meinen Amiga unter Unix benutzen?
    2 Ist es möglich, den Amiga als X11-Terminal zu benutzen?
    3 Wie kann ich MS-Dos-Programme starten?
    4 MsDos-formatierte Wechselplatten am Amiga verwenden

  8 Verschiedenes
    1 Gibt es eine Unix-Version von LhA?
    2 Was sind Dateien, die mit ... enden?
    3 Gibt es ein Programm wie Stacker, um die Hard-Disk zu packen?
    4 Wo bekomme ich Fish-Disk xxx?
    5 Wie füllt man die Tintenkartuschen der HPDeskjet-Drucker nach?

  9 Software-Quellen und andere Informationen?
    1 Dateien und Datenbanken zur frei kopierbaren Software
    2 Eine Sammlung von Testberichten
    3 Empfangen von Dateien von einem FTP-Server
    4 Empfangen von Dateien von einem Mail-Server
    5 Empfangen von Dateien von einer Mailbox
    6 Die Fish-PD-Serie
      1 Die Amiga-Library-Disks
      2 Die Fresh-Fish-Serie
    7 Wie kann ich MS-Dos-Disketten lesen und schreiben?
    8 Wie transportiere ich sehr große Dateien
    9 Diskussionen über Mail
    10 Andere FAQ's

  Das Amiga-FAQ-Archiv

  Beiträge zur Amiga-FAQ

  Danksagungen

  Index



  8 Verschiedenes
  ***************
  
     Dieses Kapitel enthält Dinge, die nicht in die anderen passen.
  
  8.1 Gibt es eine Unix-Version von LhA?
  ======================================
  
     Ja. Siehe Endungen.
  
  8.2 Was sind Dateien, die mit ... enden?
  ========================================
  
     Die meisten dieser Endungen besagen, daß die betreffende Datei
  komprimiert (gepackt) ist oder ein Archiv aus mehreren Dateien ist oder
  beides. (Einige Programme können sogar ganze Disketten archivieren.)
  Übliche Endungen und die dazugehörigen Programme sind:
  *.sfx*
       Gepackte Archive, die in ein ausführbares Programm eingebunden
       sind; dieses wird einfach aufgerufen, um sich selbst zu entpacken.
       (sfx = self extract)
  
  *.lha*
  *.lzh*
       Gepackte Archive; empfohlen: LhA (`util/arc/LhA_e138.run' auf
       Aminet  oder Fish-Disk 715) oder Lx (`util/arc/lx100.lha' auf
       Aminet), es gibt auch eine Unix-Version
       (`misc/unix/lha-1.00.tar.Z')
  
  *.dms*
       Mit DMS komprimierte Disketten; Quellen: Aminet
       (`util/arc/dms111.sfx') oder Fish-Disk 406
  
  *.zom*
       Mit Zoom komprimierte Disketten; Quellen: Aminet
       (`util/arc/Zoom_5.4.lha' oder Fish-Disk 682); eine ältere Version
       findet man auf Fish-Disk 459, diese ist möglicherweise für das
       Entpacken von PasTeX nötig
  
  *.zoo*
       Komprimierte Archive; empfohlen: Zoo (`util/arc/zpp2-10.lzh' auf
       Aminet oder Fish-Disk 527)
  
  *.Z*
  *.z*
  *.gz*
       Komprimierte Dateien; empfohlen: Gzip (`util/pack/gzip124x.lha'
       auf dem Aminet). diese Dateien sind meist Unix-Dateien
  
  *.tar*
       Acrhive; empfohlen: tar (`util/arc/tar.lha' oder
       `util/arc/gtar10.lha' auf Aminet oder Fish-Disk 445), ebenfalls
       meist Unix-Dateien. Man findet häufig `.tar.Z' oder `.tar.gz'.
  
  *.arj*
       Komprimierte Archive; empfohlen unarj (`util/arc/unarj-0.5.lha' auf
       Aminet)
  
  *.zip*
       Komprimierte Archive; empfohlen UnZip (`util/arc/unzip-5.1.lha' auf
       Aminet). Dies sind meist MS-Dos-Archive.
  
  8.3 Gibt es ein Programm wie Stacker, um die Hard-Disk zu packen?
  =================================================================
  
     XFH ist eine gute Möglichkeit. Es arbeitet als Handler und benützt
  die XPK-Libraries, man kann also zwischen verschiedenen (und in Zukunft
  vielleicht noch weiteren) Komprimiermodi wählen. (`NUKE' ist eine gute
  Wahl. Der einzige Nachteil ist, daß die Größe von Dateien durch das
  verfügbare RAM beschränkt ist, unter 2MBytes RAM kann man Probleme
  bekommen.)
  
     XPKDisk von Olaf 'Rhialto' Seibert ist ein anderer
  Festplattenkomprimierer, der die Vorteile der XPK-libraries benützt.
  Es komprimiert nicht die Files, sondern kreiert eine Pseudo-Partition
  und komprimiert darauf ganze Tracks.  Der große Vorteil dabei ist,
  daß die Filegröße nicht beschränkt wird.  XPKDisk arbeitet ähnlich
  wie das trackdisk.device und verbraucht daher nicht zu viel temporären
  Speicher.
  
     Achtung bei Verwendung von ReOrg auf einer komprimierten Partition:
  ReOrg sollte genug Speicher frei lassen für die XPKDisk-Puffer.  Wegen
  der Pufferverwaltung von ReOrg kann man wenige Puffer für xpkdisk
  verwenden (möglicherweise nur 2 oder 3). Wer nicht Bescheid weiß
  über den Speicherverbrauch von XFH oder XPKDisk, sollte ReOrg nicht
  verwenden.
  
     Eine andere Möglichkeit ist EPU. Es ist Shareware und sollte
  dasselbe wie XFH bieten und außerdem ohne die Probleme mit der
  Dateigröße.
  
     Quellen: Aminet, Directory `util/pack' und Fish-Disk 754 (XFH) sowie
  858 (EPU).
  
  8.4 Wo bekomme ich Fish-Disk xxx?
  =================================
  
     Einige FTP-Server haben genügend Platz oder ein CD-Rom gemounted und
  haben alle Fish-Disks online verfügbar:
       ftp.isca.uiowa.edu      (USA, directory `/amiga/fx/fxxx')
       ftp.hawaii.edu          (USA, directory `/pub/amiga/fish')
       ftp.funet.fi            (Finland, directory `/pub/amiga/fish')
     Beachten Sie bitte, daß die CD-Roms nicht immer gemounted sind.
  Siehe FTP.
  
     Eine andere Möglichkeit wäre, Ihren örtlichen PD-Händler zu
  fragen. :-)
  
  8.5 Wie füllt man die Tintenkartuschen der HPDeskjet-Drucker nach?
  ==================================================================
  
     Dies ist eigentlich keine Amiga-spezifische Frage, taucht aber in den
  Amiga-Newsgruppen so hartnäckig und regelmäßig auf, daß sie auch in
  dieser FAQ beantwortet wird.
  
     Die Drucker der Deskjet-Serie von HP besitzen einen in den Druckkopf
  integrierten Tinten-Vorratsbehälter. Wenn dieser Behälter leer ist,
  muß normalerweise der komplette Druckkopf ausgetauscht werden. Doch es
  geht auch billiger: Man kann den Tintenbehälter mit etwas Übung
  problemlos mehrfach nachfüllen.
  
     Man benötigt dazu eine Einwegspritze mit passender Nadel, etwas
  schwarze Füllfederhalter-Tinte (z.B. Pelikan 4001) sowie Isopropanol
  (a.k.a. Isopropylalkohol, erhältlich in jeder gutsortierten Apotheke).
  
     Als erstes gibt man in das neu gekaufte Tintenfäßchen einige
  Tropfen Isopropanol (ca. 0,5-1,0 ml pro 30 ml Tinte). Für eine
  Füllung des Druckkopfes zieht man dann etwa 10-15 ml der Tintenmischung
  in die Spritze, sticht mit der Nadel in die Öffnung im oberen
  (grünen) Teil des Druckkopfs und spritzt dann die Tinte langsam und
  vorsichtig in den Druckkopf.  Achten Sie darauf, daß Sie die Nadel
  nicht ganz "bis zum Anschlag" einstechen, während des Einspritzens
  muß die verdrängte Luft noch durch die Öffnung entweichen können,
  sonst tritt die Tinte eventuell durch die Düsen am unteren Ende des
  Druckkopfs aus.
  
     Die Dosierung des Isopropanols ist etwas kitzlig; zuviel fördert
  das Verlaufen der Tinte auf dem Papier und führt zu einem unsauberen
  Schriftbild, zuwenig führt eventuell zu verstopften Düsen am
  Druckkopf.
  
     Es gibt mittlerweile von verschiedenen Herstellern auch sogenannte
  Nachfüllkits, die passende Spritzen und fertig vorbereitete
  Tintenmischungen enthalten. Preislich liegen diese "Fertiglösungen"
  etwa in der Mitte zwischen der Füllertinte und einem neuen Druckkopf.
  
     Die neuen Spezialdruckköpfe mit doppeltem Volumen lassen sich
  übrigens angeblich nicht mehr nachfüllen - es wäre schön, wenn das
  jemand mal aus eigener Erfahrung bestätigen oder verneinen könnte...?
  
     Jürgen Weinelt, jow@rz.uni-wuerzburg.de
  
  9 Software-Quellen und andere Informationen?
  ********************************************
  
     Drei Fragen entstehen in diesem Zusammenhang: Was für Programme
  gibt es überhaupt, wo und wie bekomme ich sie und wie kann ich sie
  dann nach Hause bringen?
  
  9.1 Dateien und Datenbanken zur frei kopierbaren Software
  =========================================================
  
     Natürlich muß man wissen, wo man welche Software überhaupt findet.
  Viele wichtige Dinge sind bereits angegeben worden, wie ich hoffe.
  Weitere Informationen liefern:
  
  *AmigaSciUnixSchool*
       ist eine Software-Liste im Ascii-Format. Sie wird monatlich in den
       Newsgroups `comp.sys.amiga.applications', `comp.unix.amiga' und
       `news.answers' gepostet. (Aminet:
       `text/doc/AmigaSciUnixSchool-4.01').  Sie behandelt alles, was
       auch hier angegeben wurde und vieles mehr, z.B.  GNU-Software,
       Libraries (Link-Libraries und shared Libraries), Shells,
       Unix-Kommandos, wissenschaftliche Software und vieles mehr.
  
  *FishCon*
       sind die gesammelten Inhaltsverzeichnisse der Fish-Disketten im
       Ascii-Format.  (Aminet: `fish/doc/fishcon-???.lzh')
  
  *FishXref*
       ist ein Kreuzreferenzverzeichnis der FishCon-Dateien, ebenfalls im
       Ascii-Format (`fish/doc/fishxref-???.lzh' auf Aminet)
  
  *KingFisher*
       Eine Fish-Disk-Datenbank, getrennt in Programm (Fish-Disk 863 oder
       Aminet, `fish/doc/Kingfisher1_30.lha') und Datendatei
       `fish/doc/KFData850.lha', die die Suche nach Namen oder Kontext
       ermöglichen.
  
  9.2 Eine Sammlung von Testberichten
  ===================================
  
     `Comp.sys.amiga.reviews' ist eine moderierte Newsgruppe, in der
  ausschließlich Testberichte über Soft- und Hardware, Bücher und alles
  mögliche Andere, den Amiga Betreffendes veröffentlicht werden. Es ist
  immer eine gute Idee, hier nachzuschauen, wenn man an etwas Bestimmtem
  interessiert ist. Natürlich findet man in der eigentlichen Newsgruppe
  nur die jeweils neuesten Berichte, aber die älteren werden archiviert
  und sind per FTP erhältlich bei `math.uh.edu', Directory
  `/pub/Amiga/comp.sys.amiga.reviews' oder auf den Fish-CD's.
  
  9.3 Empfangen von Dateien von einem FTP-Server
  ==============================================
  
     Software zu laden ist einfach, wenn man Zugang zum Internet mit einem
  Programm namens FTP (File Transfer Program) hat. Unix-Computer haben
  häufig beides.
  
     FTP erlaubt Zugriffe auf andere Maschinen zum Speichern und/oder
  Laden von Dateien. Natürlich braucht man eine Zugangsberechtigung auf
  der anderen Maschine, aber viele Maschinen erlauben Zugang für jeden,
  wenn man sich als Benutzer `ftp' oder `anonymous' anmeldet und als
  Paßwort die eigene Mailadresse angibt. Für Amiga-Besitzer sind die
  wichtigsten FTP-Server die Aminet-Server, die sich gegenseitig Dateien
  übertragen und so im wesentlichen dieselben Dateien anbieten.
  Aminet-Server sind
       Land         Name                     IP Adresse      Pfad         Files
       
       USA (MO)     ftp.wustl.edu            128.252.135.4   pub/aminet/    ALL
       USA (CA)     ftp.cdrom.com            192.216.222.5   pub/aminet/   9000
       USA (TX)     ftp.etsu.edu             192.43.199.20   pub/aminet/   5000
       USA (WI)     ftp.netnet.net           198.70.64.3     pub/aminet/  10000
       Scandinavia  ftp.luth.se              130.240.18.2    pub/aminet/  10000
       Switzerland  ftp.eunet.ch             146.228.10.16   pub/aminet/   5500
       Switzerland  ftp.math.ethz.ch         129.132.104.6   pub/aminet/   1000
       Switzerland  litamiga.epfl.ch         128.178.151.32  pub/aminet/    300
       Germany      kelly.uni-paderborn.de   131.234.128.206 pub/aminet/    ALL
       Germany      ftp.uni-paderborn.de     131.234.2.42    pub/aminet/    ALL
       Germany      ftp.uni-erlangen.de      131.188.3.2     pub/aminet/   7000
       Germany      ftp.uni-oldenburg.de     134.106.40.9    pub/aminet/   2500
       Germany      ftp.uni-kl.de            131.246.9.95    pub/aminet/   1500
       Germany      ftp.uni-stuttgart.de     129.69.18.15    cd  aminet    4500
       Germany      ftp.uni-siegen.de        141.99.128.1    pub/aminet/   1500
       Germany      ftp.cs.tu-berlin.de      130.149.17.7    pub/aminet/   4000
       Germany      ftp.stud.fh-heilbronn.de 141.7.1.41      pub/aminet/    600
       Germany      ftp.tu-chemnitz.de       192.108.33.193  pub/aminet/   4000
       Germany      ftp.rz.uni-wuerzburg.de  132.187.1.2     pub/aminet/    700
       UK           ftp.doc.ic.ac.uk         155.198.1.40    pub/aminet/    ALL
       UK           micros.hensa.ac.uk       148.88.8.84     pub/aminet/   8500
  
     Alle diese Server haben ein Directory `/pub/aminet', wo man massig
  Software findet. Bitte benutzen Sie einen Server in Ihrer Nähe! Einige
  andere wichtige Server sind
       ftp.funet.fi             (Finnland)
       ftp.isca.uiowa.edu       (USA)
       ftp.hawaii.edu           (USA)
       ftp.cso.uiuc.edu         (USA)
       ftp.dfv.rwth-aachen.de   (Deutschland)
     Grind, Aachen und Erlangen haben z.B. die komplette Fish-Disk-Serie
  parat!  Siehe Fish-Disk xxx.
  
     Um sich mit einem Server in Verbindung zu setzen (z.B.
  `ftp.uni-erlangen.de'), gibt man ein:
       ftp ftp.uni-erlangen.de
  
  Der Server antwortet mit der Aufforderung, den Benutzernamen einzugeben.
  Als Benutzernamen gibt man
       ftp
  
  ein. Nun wird man nach einem Paßwort gefragt. Hier sollte man seine
  Mailadresse (wenn man eine hat, sonst einfach ftp) eingeben.
  
     Nun ist man mit dem Server verbunden und kann eine Reihe von
  Kommandos ausführen. Die wichtigsten sind:
  *?*
       Gibt einen Hilfstext aus. Man kann auch *? Kommando* eingeben, um
       Hilfe zu einem bestimmten Kommando zu verlangen.
  
  *bin*
       Informiert FTP, daß man binäre Dateien transportieren will. Es
       ist immer eine gute Idee, dies als allererstes Kommando
       einzugeben! Ohne dieses Kommando können empfangene Dateien
       verändert und damit nutzlos sein.
  
  *get *
       Lädt die angegebene Datei vom Server. Auf den meisten
       Unix-Maschinen kann man auch `get file.txt -' oder `get file.txt
       |more' eingeben, um sich die angegebene Datei auf den Bildschirm
       ausgeben zu lassen. (Achtung: Hier darf *kein* Blank zwischen |
       und dem Wort more sein!)
  
  *mget *
       Lädt die angegebenen Dateien. Im Unterschied zu get dürfen hier
       auch Unix-Wildcards (* oder ?) verwendet werden.
  
  *put *
  *mput *
       Wie get und mget, aber es werden Dateien *zum* Server geschoben.
       Dies ist meist nur in speziellen Directories mit Namen wie
       `incoming' oder `new' erlaubt. Man kann dort Dateien plazieren,
       die man auf dem Aminet frei zugänglich machen will.
  
  *cd *
       Wie das übliche cd. Die Kommandos get, mget, put, mput, dir und
       ls beziehen sich auf das angegebene Directory.
  
  *dir []*
  *ls []*
       Wie `list' und `dir' auf dem Amiga. Beachten Sie allerdings, daß
       FTP-dir dem Amiga-list entspricht.
  
  *bye*
       Verläßt das FTP-Programm.
  
     Wenn man FTP das erste Mal benutzt hat, wird man feststellen, daß
  immer die gleichen Schritte ausgeführt werden:
    1. Benutzernamen eingeben (meist ftp)
  
    2. Paßwort eingeben (meist die Mailadresse)
  
    3. bin eingeben
  
    4. In ein bestimmtes Directory wechseln (meist `/pub/aminet/...')
          Dies kann man automatisieren. Dazu braucht man eine Datei namens
  `.netrc' in seinem Home-Directory. Diese muß unbedingt nur für Sie
  selbst lesbar sein, FTP akzeptiert sie sonst nicht! (Dies erreichen Sie
  unter Unix mit dem Kommando `chmod go-rwx .netrc'.) Die .netrc-Datei
  enthält für eine Reihe von Servern je einen Eintrag, die durch
  Leerzeilen getrennt werden. Ein typischer Eintrag sieht etwa so aus:
       machine ftp.uni-erlangen.de
       login ftp
       password  oder 
       macdef init
           bin
           cd pub/aminet
     Auf einigen Computern ist auch der Servername `default' erlaubt, der
  für alle anderen Maschinen außer den Angegebenen gilt.
  
  9.4 Empfangen von Dateien von einem Mail-Server
  ===============================================
  
     Eine andere Möglichkeit, Dateien zu empfangen, sind die
  Mail-Server. Dazu braucht man die Möglichkeit, an Internet-Adressen
  Mail zu verschicken und zu empfangen. Es funktioniert, indem man an den
  Server eine Mail schickt, in der man ihm sagt, was man haben möchte.
  Die Dateien werden dann ebenfalls als Mail geschickt, allerdings
  kodiert. Man braucht ein Programm namens `uudecode', um sie zu
  dekodieren.
  
     Die wichtigsten Mail-Server sind:
       ftpmail@decwrl.dec.com
       mailserver@nic.funet.fi
       mailserver@leo.org
       mrcserv@janus.mtroyal.ab.ca
       mail-server@ftp.cs.tu-berlin.de
       mail-server@rtfm.mit.edu
       ftp-mail@uni-paderborn.de
  
     Die an einen Server zu schickende Mail darf eine Reihe von Kommandos
  enthalten. Die wichtigsten sind:
  *Help*
       Veranlaßt den Server, einem einen Hilfstext zu mailen, in dem eine
       umfangreiche Anleitung enthalten ist.
  
  *Limit *
       Gibt an, daß eine einzelne Mail höchstens  KByte lang
       sein darf.  Größere Dateien werden in mehrere kleinere
       aufgeteilt, die als separate Mails verschickt werden. Beachten
       Sie, daß einzelne Mails durch die Deodierung und den Mailheader
       auch etwas länger sein können!
  
  *Cwd *
       Wie der cd-Befehl; das angegebene Directory wird von den Kommandos
       send und dir benutzt.
  
  *Index*
       liefert eine Liste von Dateien und/oder Directories, die der
       Server anbietet.  Diese Liste kann *sehr* lang werden! (Berlin
       z.B. 1 MByte)
  
  *Index *
       liefert eine Liste von Dateien, deren Namen  enthält.
  
  *Dir []*
       liefert eine Liste von Dateien und Directories im angegebenen
       Directory
  
  *Send   ... *
       Liefert einem die angegebenen Dateien
  
  *Begin*
       Veranlaßt den Server, alle Zeilen oberhalb zu ignorieren.
  
  *End*
       Wie Begin, aber für die unten folgenden Zeilen. (Eine Signatur
       zum Beispiel!) Eine typische Mail an einen Mail-Server sieht also
  so aus:
       BEGIN
       CD /pub/aminet/util/arc
       SEND LhA_e138.run
       END
  
  9.5 Empfangen von Dateien von einer Mailbox
  ===========================================
  
     Man kann sich auch Daten von einem der vielen BBS (`Bulletin Board
  System') holen. Zumeist werden diese von privaten Anwendern betrieben,
  und deshalb gibt es fast überall eine oder mehrere BBS, die man zum
  Ortstarif erreichen kann.
  
     Mailboxen bieten zumeist Möglichkeiten zum Meinungs- und
  Datenaustausch unter allen Teilnehmern, sie stellen eine Reihe von
  Programmen zum `Saugen' zur Verfügung, und sie bieten oft noch einige
  andere Serviceleistungen an.
  
     Hier folgt eine Liste aller mir bekannten Amiga-Mailboxen.  Bitte
  schreibt mir die Namen und alle Telefonnummern der Euch bekannten
  Amiga-Mailboxen sowie (wo nötig) eine kleine Bemerkung, danke.
  
       Mailbox        Vorwahl  Nummer1 Nummer2 Nummer3 Bemerkung
       ------------------------------------------------------------
       Shannara       de-09931 72923                   Plattling
       IMAGINE        de-089   6892721
       AMIGA WORK     de-089   6256183 6256159
       COMCOR         de-089   7141035                 Computer Corner BBS
       FORTRESS       de-089   8915316 8110130
       Black Empire   de-089   472396  6885313
       AMIGA WORK II  de-089   6258696
       KUCKUCKSNEST   de-089   183000
       ERESSEA        de-089   6888534
       NAMELESS       de-08285 1008    1630            Burtenbach
       STAR BBS       de-08232 6077                    Schwabmünchen
       NATHAN         de-08191 65542                   Landsberg
       MAGIC          de-08121 45578
       Amiga Universe de-07195 61970   920677  910928  Aminet,Usenet,XNET,GERNET,2.5GB
       Double Density de-0481  81030   85148   85149   Heide/Holstein,ISDN(85147,85140)
       LAHN-ECK       de-02621 18434                   Fras,Zerberus,Convoy,Fido
       NextGeneration de-0261  805012  84280           Fras,Zerberus,Fido,Usenet(parts)
  
     wobei `de' hier für Deutschland steht.
  
  9.6 Die Fish-PD-Serie
  =====================
  
     Eine sehr gute Quelle ist die Fish-PD-Serie. Man muß zwischen
  Disketten und CDs unterscheiden.
  
  9.6.1 Die Amiga-Library-Disks
  -----------------------------
  
     Fred Fish hat in der Mitte der Achtziger begonnen, frei kopierbare
  Software zu sammeln. Es gibt inzwischen 1000 Disketten und viele sehr
  gute Software darauf.  Viele Amiga-Händler bieten sie an und die
  meisten Amiga-Zeitschriften enthalten Anbieter, die sie für ca. 3 DM
  pro Diskette mit der Post versenden.  Die Disketten werden nicht mehr
  von Fred Fish selbst fortgeführt.  Es gibt einen Drittanbieter, der
  die neu erscheinende Software auf den Fresh-Fish-CDs weiterhin in
  Diskettenform anbietet.
  
     Es gibt Dinge, die auf den Fish-Disketten, nicht aber auf dem Aminet
  verfügbar sind. Trotzdem ist es möglich, sie per FTP zu bekommen.
  Siehe Fish-Disk xxx.
  
  9.6.2 Die Fresh-Fish-Serie
  --------------------------
  
     Fred Fish bietet weiterhin frei kopierbare Software an, allerdings
  jetzt auf CD. Es gibt zwei verschiedene Arten:
    1. Die monatlichen CDs sind in drei Teile unterteilt:
         1. Neues Material, sowohl auf den Disketten erscheinende als
            auch dort nicht erscheinende Software. Auf der ersten CD sind
            das etwa 84Mb.
  
         2. Nützliche, bereits installierte Software, die direkt von der
            CD benutzt werden können und damit Platz auf der Festplatte
            sparen. (GNU Emacs, Gnu C, GNU C++, Amiga E, PasTeX,
            AmigaGuide, Installer, 2.0 und 3.0-Includes, verschiedene
            Archivierprogramme, das AmiCDROM Filesystem, GNU und
            BSD-Utilities...) Dieser Teil macht etwa 150Mb auf der ersten
            Disk aus.
  
         3. Älteres Material, das bereits früher erschienen ist.
            (Ungefähr 404Mb auf der ersten CD, entsprechend Fish-Disk
            600-910.)
  
    2. Die zweite Sorte enthält im wesentlichen mehr Software, dafür
       aber in gepacktem Format. (Diese CD's sind speziell für Mailboxen
       gedacht, die dadurch diese Software zum Downloaden anbieten.)
  
  Ich empfehle vor allem die erste Sorte. Sie kosten etwa 20$ plus 5$
  Versandkosten und können bei der folgenden Adresse bestellt werden:
       Amiga Library Services
       610 N. Alma School Road, Suite 18
       Chandler, AZ 85224-3687
       U.S.A.
       
       Phone/FAX: (602) 917-0917
     Als beste Zahlungsweise haben sich angeblich Kreditkarten bewährt.
  Allerdings bin ich überfragt, welche von Fred akzeptiert werden.
  
  9.7 Wie kann ich MS-Dos-Disketten lesen und schreiben?
  ======================================================
  
     Für Besitzer von Workbench 2.1 oder höher ist das kein Problem: Das
  Programm CrossDos ist da Teil der Workbench. Man muß lediglich `pc0:'
  mounten, indem man die Datei `Sys:Storage/DOSDrivers/pc0:' startet oder
  nach `Devs:Storage/DOSDrivers' verschiebt. MS-Dos-Disketten in `df0:'
  können nun ganz normal behandelt werden, indem man jeweils das Wort
  `df0:' durch `pc0:' ersetzt. Z.B. kann man das Directory mit `dir pc0:'
  anzeigen.
  
     Alle anderen benötigen ein Programm namens `msh' (Aminet, Directory
  `misc/emu' oder Fish-Disk 382). Nachdem man die Datei `devs:MountList'
  wie in der Dokumentation angegeben verändert hat, muß man lediglich
  im CLI das Kommando `mount msh:' eingeben und kann dann wie bei
  CrossDos damit verfahren, wobei man natürlich jeweils `msh:' anstelle
  von `pc0:' angeben muß.
  
  9.8 Wie transportiere ich sehr große Dateien
  ============================================
  
     Es gibt einige Archive, die zu groß sind, um auf eine Diskette
  passen.  (Das gcc-Archiv ist z.B. 3,5 MByte groß.) Um diese zu
  transportieren, benötigt man ein Programm, das sie in kleinere Teile
  aufteilt, die dann auf verschiedenen Dateien transportiert werden. Ich
  empfehle Martin Schlodders `Splitter'. (Aminet,
  `util/misc/splitter_121.lha') Das Archiv enthält Binaries für den
  Amiga und MS-DOS und der Quelltext sollte ohne Probleme auf jedem
  Unix-Rechner zu compilieren sein.
  
  9.9 Diskussionen über Mail
  ==========================
  
     Eine Mail-Liste ist ein Server, der es ermöglicht, sich mit anderen
  Leuten über ein bestimmtes Thema via Mail zu unterhalten. Der Server
  unterhält eine Liste interessierter Teilnehmer, die am Thema
  interessiert sind. Z.B. geht es bei der gcc-Mailliste um Bugs, neue
  Features und andere Probleme rund um den gcc. (siehe Compiler) Wenn ein
  Teilnehmer eine Mail an den Server schickt, dann wird sie vom Server an
  alle anderen Teilnehmer weitergeleitet.
  
     Man meldet sich als Teilnehmer an, indem man eine Mail an den Server
  schickt, die z.B. das Wort `Subscribe' enthält. Umgekehrt kann man
  sich auf ähnliche Weise abmelden, wenn man an der Mail-Liste nicht
  mehr länger interessiert ist.
  
     Unglücklicherweise erwarten die Server zum Teil eine recht
  unterschiedliche Syntax bei der Anmeldung. Allerdings unterstützen sie
  alle eine Hilfefunktion: Schickt man eine Mail mit dem Wort `Help' an
  den Server, so antwortet dieser mit einer ausführlichen Beschreibung.
  
     Einige interessante Mail-Listen sind:
       Topic           Server
       
       Amok            listserv@amokle.stgt.sub.org
       Dice            dice-request@hactar.hanse.de
       Gcc             listserv@lists.funet.fi
       Lisp            amigalisp@contessa.phone.net
       Mui             mui-request@taloa.unice.fr
       Oberon-A        oberon-a-request@wossname.apana.org.au
  
  9.10 Andere FAQ's
  =================
  
  *Amiga FAQ*
       Das ist die englischsprachige Übersetzung dieser FAQ.
       Newsgruppen: comp.sys.amiga.introduction, comp.sys.amiga.misc,
       comp.sys.amiga.programmer HTML:
       `http://www.leo.org/archiv/amiga/misc/amigafaq_e/' Aminet:
       `docs/misc/AmigaFAQ.lha' Betreuer: Ignaz Kellerer,
       kellerer@informatik.tu-muenchen.de
  
  *Amiga related books FAQ*
       Enthält eine Liste von Büchern zum Amiga, komplett mit
       Kurzbesprechungen, Preisen und Herkunftsangaben.  Newsgruppen:
       comp.sys.amiga.misc, comp.sys.amiga.introduction,
       comp.sys.amiga.programmer (monatlich) HTML:
       `http://eksl-www.cs.umass.edu/~atkin/amiga/books.faq.html' Ftp:
       rtfm.mit.edu, `pub/usenet/comp.sys.amiga.misc' Betreuer: Marc
       Atkin, atkin@cs.umass.edu
  
  *AmiTCP/IP FAQ*
       Dies ist für Anwender von AmiTCP/IP, einer Reihe von Programmen,
       die das Einbinden eines Amigas in ein TCP/IP-Netzwerk ermöglichen.
       (Die meisten bekannten Netze, das Internet z.B., benutzen TCP/IP.)
       Newsgruppen: comp.sys.amiga.misc, comp.sys.amiga.datacomm,
       comp.sys.amiga.networking (zweiwöchentlich) Ftp: rtfm.mit.edu,
       pub/usenet/comp.sys.amiga.networking Betreuer: Neil J. McRae
       (atcpfaq@domino.demon.co.uk)
  

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